IIoT-Plattform

Ihr Weg in das Industrial Internet of Things (IIoT)

Die Getränke- und Liquid-Food-Branche sucht ihren Weg in die Industrie 4.0. Das Industrial Internet of Things (IIoT) ist dabei zu einem der Kernpunkte in der strategischen Unternehmensplanung geworden. Und bereits jetzt ist klar, dass die momentanen Prozesse ohne Digitalisierung langfristig nicht funktionieren werden. Doch häufig stellt gerade der erste Schritt in diese Richtung Unternehmen bereits vor große Herausforderungen. IIoT-Plattformen helfen dabei, diese zu meistern.

Rechte Hand auf Laptop-Tastatur. Transparente Weltkugel und verschiedene Icons sowie Datenströme über gesamte Bild.

Basis schaffen

mit einer IIoT-Plattform

IIoT-Plattformen schaffen die Basis für Ihren Einstieg in die Industrie 4.0, denn das System ist eine zentrale Sammelstelle von Services, auch Applikationen genannt, rund um das Thema IIoT. Zusätzlich liefern solche Plattformen für diesen Bereich vollumfängliche Strukturen und die entsprechende Methodik, um gewählte Services auch richtig betreiben zu können. Dazu zählen zum Beispiel Stabilität und Sicherheit der Plattform und ihrer Services oder auch ein entsprechendes Benutzer-, Rechte- und Rollenmanagement.

Die Wahl der richtigen Plattform hängt dabei immer vom benötigten Anwendungsfall ab. Grundsätzlich sollte man jedoch darauf achten, dass die gewählte Plattform skalierbar ist und sich auch zukünftige Anforderungen erfüllen lassen. Entscheidend  ist dabei die Verknüpfung mit den richtigen Cloud-Dienstleistern, die per Knopfdruck Rechenkapazität und Datenspeicher skalieren können. Des Weiteren sollten die einzelnen Services unabhängig voneinender betrieben werden können, um bei Bedarf die Möglichkeit zu haben, sie zu erweitern oder zu ersetzen. Gleichzeitg müssen aber auch klar definierte Schnittstellen vorhanden sein, um Services im entsprechenden Use Case zu verbinden und dadurch größere Mehrwerte zu generieren.

Im folgenden Abschnitt erhalten Sie einen kurzen Überblick über die wichtigsten Begrifflichkeiten im Bereich IIoT und finden eine maßgeschneiderte Lösung für die Getränke-und Liquid-Food-Industrie.

IIoT verstehen

mithilfe wichtiger Begrifflichkeiten

Um das Thema IIoT kreisen viele Buzzwords, jedoch herrscht über die genaue Definition nicht immer Klarheit. Im Folgenden werden einige der wichtigsten Begrifflichkeiten erklärt.


Digitalisierung oder Digitale Transformation

Hinter den Begriffen Digitalisierung oder Digitale Transformation verbirgt sich für Unternehmen eine Vielzahl an Vorteilen. So lassen sich nicht nur einzelne Prozesse optimieren, sondern die Digitalisierung schafft auch eine Basis für Innovationen, die bislang auf Grund von technischen oder wirtschaftlichen Einschränkungen nicht umzusetzen waren. So entstehen überall neue Lösungen und Produkte, beispielsweise auf Basis umfassender Datenanalysen und -erkenntnisse. Dabei kann der Zugang zu großen und strukturierbaren Datenmengen helfen, die Wertschöpfung zu optimieren, Kundenbedürfnisse schneller zu erkennen und besser zu bedienen oder auch dank einer größeren Transparenz in den Produktionsprozessen eine höhere Produktqualität zu gewährleisten. In der Industrie ist man sich einig, dass es langfristig nur durch die digitale Transformation für Unternehmen möglich sein wird, in dieser sich schnell verändernden Welt wettbewerbsfähig zu bleiben.

Diese Transformation erfordert jedoch den Blick auf zwei Dimensionen: organisatorische (z. B. Budget, Personal) und technische (z. B. Daten, Infrastruktur) Bereitschaft. Beiden muss dabei die notwendige Aufmerksamkeit geschenkt werden, um eine gesamtheitliche digitale Transformation im Unternehmen zu erzielen.

 

Multi-Tenancy-Plattform

Der Begriff Multi Tenancy lässt sich mit „mandantenfähig“ übersetzen. Innerhalb einer Plattform bedeutet dies, dass sich mehrere Mandanten die gleiche (Cloud-)Architektur sowie die entsprechende Soft- und/oder Hardware teilen. Die positiven Folgen für Sie: Lizenzkosten sinken, Overheads und (Hardware)-Ressourcen lassen sich besser nutzen und es können hohe Sicherheitsstandards zu moderaten Preisen angeboten werden. Gleichzeitig ist es möglich, Updates schnell und unkompliziert auf alle Nutzer zu verteilen.

Multi-Tenancy-Plattformen müssen dabei natürlich sicherstellen, dass die Datensicherheit der Nutzer gewährleistet ist und Daten nicht vermischt werden können. Diese Anforderungen werden bereits bei der Entwicklung solcher Plattformen berücksichtigt, indem zum Beispiel Namensräume für jeden Nutzer geschaffen und Verschlüsselungsalgorithmen zugrunde gelegt werden. Datenschutzvereinbarungen machen die Architektur im Hintergrund transparent und ermöglichen einen detaillierten Einblick sowie die Absicherung der Daten.

 

Datensammlung und -visualisierung

Das Sammeln von standardisierten Daten ist eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen für jegliche IIoT-Anwendung und Projekte rund um das Thema Künstliche Intelligenz (KI). Dieser erste Schritt ist unumgänglich, wenn Sie beispielsweise den Weg in Richtung Predictive Maintenance einschlagen möchten.

In der Getränkeindustrie ist das Auslesen der notwendigen Daten aus Maschinen jeder Bauart und jeden -jahres jedoch noch nicht zu 100 Prozent gewährleistet, da der Installed Base eine hohe Varianz an Technologien zugrunde liegt. Um diese Hürde zu meistern, hilft zum Beispiel ein Edge Device, mit dem sich Daten zu Anlagen jedes Alters und Typs transparent erfassen und verarbeiten lassen. Damit legen Sie die Basis für Ihren Weg zur Smart Factory der Zukunft.

Im nächsten Schritt folgt die Visualisierung der gesammelten Daten, um Auswertungen und Planungen überhaupt möglich zu machen. Neben der Datenqualität spielt auch das Design der Benutzeroberflächen eine wichtige Rolle. Damit Sie schnell und übersichtlich navigieren können, bekommen Sie Services an die Hand, die keine Vorkenntnisse in der Anwendung erfordern und Ihnen durch einfachste Darstellungen, wie zum Beispiel über Icons und virtuelle Maschinenabbildungen, eine unkomplizierte Nutzung der Funktionen ermöglicht.

 

Micro-Services

Der Begriff Micro-Services bezieht sich auf eine Software-Architektur mit vielen kleinen Services, die in sich geschlossen sind. Im Unterschied zu einer monolithischen Software, die alle Funktionen in sich vereint und zentralisiert, haben Micro-Services den Vorteil, dass sich diese unabhängig voneinander entwickeln und gleichzeitig flexibel zusammenstellen lassen. Je nach Einsatz und Kombination können sie zudem ineinandergreifen und so für zusätzliche Mehrwerte sorgen. Feedback kann außerdem schnellstmöglich aufgenommen werden und die einzelnen Services lassen sich individuell auf Sie und Ihre Anforderungen anpassen. Skalierbarkeit, Erweiterungen und Kombinationen – auch mit externen Produkten – sind damit grundsätzlich jederzeit umsetzbar. Lediglich die Schnittstellen zur Kommunikation müssen dafür definiert sein.

Entscheiden Sie sich für Produkte, die sich dieser Architektur bedienen, dann profitieren Sie von einer gesteigerten Geschwindigkeit und Agilität in Ihrem Betrieb und sind für zukünftige Entwicklungen bestens gerüstet.

 

Digitale Services

Das Thema Industrie 4.0 hat in den letzten Jahren signifikant an Bedeutung gewonnen. Ein entscheidender Grund dafür ist die relativ kostengünstige Erweiterung der Hardware um digitale Services. Denn eine Abfülllinie entfernt sich mehr und mehr von einer rein mechanischen Konstruktion. Zusätzliche Software ermöglicht es, die Anlage unkompliziert und automatisiert zu überwachen und steuern.

Neben Kosten- und Zeitersparnissen spielt dabei das Thema Bedienerlebnis eine zentrale Rolle. Hautpaugenmerk sollte daher auf Lösungen gelegt werden, die nach den Regeln des UX-Designs gestaltet sind. Durch eine einfach zu bedienende und übersichtliche Lösung, die sich auch über Ihr Tablet oder Smartphone nutzen lässt, ist eine nahtlose Integration in den Arbeitsalltag unkompliziert und mit hoher Akzeptanz innerhalb der Nutzergruppe möglich.

Starten Sie

mit dem richtigen Partner

Wenn einmal das Verständnis für die wichtigsten Grundlagen hergestellt ist, geht es im nächsten Schritt um die Frage, wie Digitalisierung bei Ihnen selbst konkret aussehen kann. Dafür muss geklärt werden, wie der eigene Bedarf aussieht, inwiefern Ihr Unternehmen vom Einsatz digitaler Lösungen profitieren kann und welche Grundlagen geschaffen werden müssen, um beim Wettbewerb um die digitale Aufrüstung mitzuhalten.

Die gute Nachricht an dieser Stelle: Wir lassen Sie dabei nicht allein!

Denn wir begleiten Sie gerne auf Ihrem Weg und bieten Ihnen hierbei eine maßgeschneiderte IIoT-Plattform namens Share2Act. Diese wurde gezielt für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie entwickelt und unterstützt Sie entlang Ihrer gesamten Wertschöpfungskette.

Sie erhalten von uns dabei alles aus einer Hand: von der Beratung, über die Implementierung von Share2Act in Ihrem Betrieb bis hin zu tiefgreifendem Branchen-Know-how.